Kosten bei einer Unternehmensgründung

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AnzeigeWer ein Unternehmen gründen möchte, der muss viele Faktoren berücksichtigen. Obwohl die Unternehmensgründung Kosten (Gründungskosten) in der Regel als Ausgaben geltend gemacht werden können, sollten gerade Kleinunternehmer, die mit wenig Startkapital auskommen müssen, genau überlegen, wie sie vorgehen.

Welche Faktoren bestimmen die Gründung eines Unternehmens – Unternehmensgründung Kosten

Eine Unternehmensgründung ist eine spannende Sache. Man hat eine Idee, möchte so schnell wie möglich mit der Umsetzung anfangen. Aber wer hier überstürzt handelt, der verursacht unnötige Kosten oder verbaut sich Möglichkeiten für die Zukunft.

Die grundlegende Entscheidung, die die Kosten und den rechtlichen Rahmen des Unternehmens beeinflussen, ist die Wahl der Rechtsform. Obwohl sich Kosten und Einkommensgrenzen im Laufe der Jahre ändern, kann man doch grundlegende Ratschläge aussprechen.

Zusätzlich sind auch die Kosten für Produktionsmittel, Verbrauchsmittel, etc. zu berücksichtigen.

Kalkulieren Sie auf jeden Fall vor der Gründung, am besten in einem detaillierten Business Plan, welche Einnahmen und Ausgaben Sie erwarten.

  • Ist für die Gründung ein Notar notwendig, der zusätzliche Gebühren verlangt?
  • Wie sieht es mit der Haftung aus? Als Einzelunternehmer haften Sie mit Ihrem persönlichen Vermögen. Eine vermeintlich günstige Rechtsform kann sich im Nachhinein als Fehler herausstellen und Ihre Existenz zerstören.
  • Wie sieht es mit der Finanzierung aus? Gesellschaften mit beschränkter Haftung und geringem Stammkapital können sich schlechter finanzieren, als ein Einzelunternehmer, der sein hohes Privatvermögen als Sicherheit anbieten kann.
  • Benötigen Sie zusätzliche Produktionsräume? Maschinen? Ein Lager?

Auch diese Faktoren müssen neben den reinen Gründungskosten berücksichtigt werden und schlagen in der Regel stärker zu Buche, als die reinen Gebühren.

Hier ein paar Beispiele für Gründungskosten. Denn die einzelnen Kosten sind je nach Gemeinde unterschiedlich. Es besteht auch mittlerweile die Möglichkeit, im EU Ausland Unternehmen zu gründen.

Freiberufler

Bei diesem Thema handelt es sich nicht um ein Unternehmen im rechtlichen Sinne. Denn wer seine Tätigkeit als Freiberufler ausüben möchte, hat die geringsten Kosten. Eine Anmeldung ist nur beim Finanzamt nötig, größere Kosten entstehen in der Regel nicht. Aber nicht jede Tätigkeit ist als freiberufliche anzumelden . Aber welche das sind, regelt der Gesetzgeber. Die Letzte Gewissheit bringt die Nachfrage beim Finanzamt.

Sinnvolle Rechtsformen für eine Existenzgründung

Hier gibt es vor allem den Einzelunternehmer oder die Gesellschaft Bürgerlichen Rechts (GbR). In beiden Fällen muss nur beim Gewerbeamt ein Gewerbe angemeldet sein. Die Kosten belaufen sich im zweistelligen Bereich, wobei die Gebühren von Gemeinde zu Gemeinde variieren.

Der Nachteil für die Gründer ist allerdings, dass diese mit ihrem Privatvermögen haften. Aber gute Versicherungen können dieses Risiko vermindern.

Bei einer GbR kommt noch ein Gesellschaftsvertrag dazu. Notarielle Beglaubigung kann zusätzliche Kosten verursachen.

Sonstige Möglichkeiten (Gesellschaften)

Personengesellschaften

Hier gibt es verschiedenen Formen. Denn in der Regel handelt es sich um Rechtsformen, bei welchen mehrere Gesellschafter ein Unternehmen betreiben oder sich daran finanziell beteiligen. Auch der rechtliche Rahmen und auch die Anforderungen an das Stammkapital sind hier größer. Diese Abstimmung, benötigtes Kapital und Eintrag ins Handelsregister erfordern zusätzliche Ausgaben und sollten nur bei einer großen Unternehmensgründung mit vielen Gesellschaftern bedacht werden. Auch Änderungen an Umsatz und Gewinn fügen dazu bei, dass die Rechtsform angepasst ist.

Kapitalgesellschaften

Für Gründer sind diese Rechtsformen eher uninteressant. Erst wenn ein Unternehmen Startschwierigkeiten hinter sich gelassen hat und neues Kapital benötigt, sollten diese Rechtsformen angedacht werden, da sich deren Kosten in höheren Bahnen bewegen, als die der vorhin genannten.