Deshalb ist eine Betriebshaftpflichtversicherung auch für Start ups unbedingt Pflicht

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Betriebshaftpflichtversicherung – Deswegen ist Sie sinnvoll

Haftpflichtrisiken gehören zu den Gefahren, denen Personen und Unternehmer ausgesetzt sind. Es passiert selten, dass eine Person aufgrund des eigenen Handelns zu Schaden kommt. Aber wenn das passiert, dann kann der Schaden in die Millionen gehen. Stolpert etwa ein Kunde auf einem welligen Teppich in den Geschäftsräumen und bricht sich das Bein, welches nicht richtig verheilt, dann wird das teuer. Wohl dem, der eine passende Versicherung hat.

Auch der Privatmann sollte sich entsprechend versichern. Wichtig ist dabei, dass private Haftpflichtversicherungen keine unternehmerische Tätigkeit abdecken.

Aber ist die Betriebshaftpflichtversicherung Pflicht? Es gibt in der Regel keine gesetzliche Regelung, die einen solchen Versicherungsschutz vorschreibt. Manche Branchen schreiben eine Versicherungspflicht vor, welche allerdings nicht nachgewiesen werden muss.

Aber schon rein aus Sicht des gesunden Menschenverstands sollte niemand darauf verzichten.

Betriebshaftpflichtversicherung – Darauf sollten Sie achten bei der Auswahl

Wichtiger als ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist die Abdeckung des Risikos. Nur was der Versicherer in der Versicherung abdeckt, ist auch wirklich versichert. Entsteht ein Schaden, dann besteht nur Anspruch auf Leistung, wenn diese Art von Schaden in den Versicherungsbedingungen abgedeckt ist.

Deshalb ist es so wichtig, sich genau zu informieren. Erste Informationen bekommt man in Werbeunterlagen, für weitere Informationen müssen dann aber doch die AGB der Versicherung konsultiert werden. Fachleute, wie Makler, helfen dabei, die richtige Versicherung zu finden. Ein Online-Unternehmer, der sein Geld damit verdient, Videos über Computerspiele zu erstellen und zu veröffentlichen, wird kein Ladengeschäft haben, welches er versichern müsste. Eher wird dieser sich absichern, falls es zu Urheberrechtsstreitigkeiten kommen sollten, weil er zum Beispiel ein geschütztes Foto verwendet hat.

Die Betriebshaftpflichtversicherung schützt allerdings nicht vor allen Schäden. Finanzielle Schäden, Vermögensschäden und Folgen, die zu den üblichen betrieblichen Risiken gehören, sind in der Regel nicht abgedeckt. Wer also Forderungen an Lieferanten hat und diese nicht eintreiben kann, der benötigt andere Versicherungen. Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt Ansprüche Dritter ab, die dieser aufgrund gesetzlicher Regelungen hätte. Wie eingangs erwähnt, wäre das etwa der Kunde, der im Ladengeschäft stolpert und sich verletzt.

Betriebshaftpflichtversicherung – Versicherungsmakler oder selber suchen?

Die Betriebshaftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen für Unternehmer. Die richtige zu finden kann schwer werden. Jeder Versicherer preist natürlich seine als die beste an. Erst im Schadensfall weiß man, ob man sich auf die Versprechen verlassen kann. Deshalb gilt es, viel zu recherchieren, bevor man eine Versicherung abschließt. Vor allem das Durchforsten der AGB kann recht schwer werden, gerade weil in diesem Bereich viele Fachbegriffe verwendet werden, die dem Laien nicht immer sofort verständlich sind.

Einfacher ist es da, sich auf einen Versicherungsmakler zu verlassen. Er hat keine Präferenz bezüglich einer bestimmten Versicherung, kennt sich mit den Gepflogenheiten und Fachbegriffen aus und er hat Information bezüglich der Zuverlässigkeit aus erster Hand von seinen Kunden. Das wenige Geld, was ein solcher Makler verlangt, ist schnell ausgeglichen, wenn man sich im Schadensfall auf die Versicherung verlassen kann.

Wohlgemerkt: Wer eine Versicherung abschließt, der tut dies ja nicht auf Lebenszeit. In der Regel kann man mit einer Frist von zwölf Monaten kündigen und sich nach einem neuen Anbieter umsehen.